Griechenland und Merkels Begründung

Wir sind eine Exportnation, keine Frage. Über 60 Prozent des deutschen Exports gehen in den europäischen Bereich.

Wenn es allen Europäern gut gehe, gehe es auch der deutschen Exportwirtschaft gut. Wegen der Vorteile des Euro sei es “richtig und gut, dass wir uns auch für den Euro als eine starke Währung einsetzen”, so Merkel in einem Interview. “Wir dürfen nichts tun, was den Aufschwung weltweit insgesamt in Gefahr bringt und dann auch Deutschland wieder in Gefahr bringen würde.” So dürfe man nicht einfach den unkontrollierten Bankrott eines Landes zulassen, fügte sie mit Blick auf die Situation in Griechenland hinzu.Was passiert aber wiklich bei einem Staatsbankrott? Griechenland hätte die Möglichkeit, geordnet bei 0 anzufangen, mit einer neuen Währung und nicht mit derart vielen Altlasten. Der Export würde kurzfristig leiden, aber dann sicherlich sich wieder erholen und möglicherweise sogar ungeahnte Umsatzhöhen erreichen, da sich das Land von Lasten befreit hat.