Fairvesta:Wie sicher sind die Produkte

Fairvesta hat sich zu einer festen Größe auf dem Markt für Immobilienfonds entwickelt.Nicht nur positive Meinungen findet man dazu im Internet.Nun gut.

Erfolg schafft Neider könnte man sagen, aber auch die Produkte der Fairvesta kann man im klassischen Sinne nicht als “Sicher” benennen.Dies gilt aus unserer Sicht insbesondere für die Anleihe. Hier trägt der Anleger ein Totalverlustrisiko seines eingezahlten Kapitals. Wir sehen eine Briefgrundschuld auch nicht als “exorbitante Sicherheit” an, und den Wert gar mit 130% anzugeben ist eigentlich schon sehr optimistisch.Wert ist die Immobilie nur das, was ich dafür bekomme wenn ich sie verkaufe.Wird hier ein Verlust erwirtschaftet “obwohl nach Meinung von Herrn Konoll 130% Wert”, dann nützt das auch nichts.Das ganze “System Fairvesta” funktioniert nur dann, wenn ich immer Käufer finde die bereit sind mehr zu bezahlen als Fairvesta (inklusive aller Kosten) bezahlt hat.Ich kenne sicherlich genug Stimmen die vom Erwerb aus Zwangsversteigerungen abraten.Erwerb aus einer Bankenverwertung ohne Versteigerung ist da sicherlich oft besser.

Zu Hinterfragen wäre auch mal ob es sich um eine privatrechtliche Briefgrundschuld handelt.Die Abtretung einer Briefgrundschuld kann privatschriftlich oder aber in notariell beglaubigter Form erfolgen. Nachteil der privatschriftlichen Abtretung ist die fehlende Vollzugsfähigkeit im Grundbuch.

Zu klären wäre auch ob es zu dem Objekt wo die Briefgrundschuld drauf ausgestellt ist auch Grundpfandrechtsgläubiger gibt, denn dann kann die Briefgrundschuld auch mal wertlos sein, im Falle der Verwertung der Immobilie. Sie sehen eine Briefgrundschuld hört sich toll an, kann aber auch mal eine “vorgegaukelte Sicherheit” sein.Zugegeben im Vertrieb macht sich das gut.